Gründung des AKIS

Im Februar 1996 gründete sich an der Philipps-Universität Marburg die „Ad-hoc-Gruppe Politikforschung Innere Sicherheit“ in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW).

Zum Sprecher wurde Dr. Hans-Jürgen Lange (damals: Philipps-Universität Marburg, Institut für Soziologie) gewählt.

Auf dem ersten Workshop am 31. Mai/1. Juni 1996 stand die Bestandsaufnahme der Forschung zur Inneren Sicherheit im Mittelpunkt. Zugleich zeigte sich das Interesse aller Beteiligten, auch längerfristig die verschiedenen Forschungsinitiativen zum Thema miteinander zu vernetzen. Zu diesem Zweck gründeten die Teilnehmenden den „Interdisziplinären Arbeitskreis Innere Sicherheit“ (AKIS). Der Arbeitskreis will ein Forum bieten, auf dem in Form von Tagungen und gemeinsamen Publikationen eine systematische Zusammenführung der Forschung zum Themenbereich „Innere Sicherheit“ geleistet werden kann. Die fachlichen Bezüge zu den Einzeldisziplinen bleiben gewahrt. Seitdem fanden bislang 34 Workshops im Themenfeld der Inneren Sicherheit statt. In der Schriftenreihe des AKIS „Studien zur Inneren Sicherheit“ im Verlag Springer VS, Wiesbaden, sind bislang 25 Bücher publiziert worden.

Berichte und Zusammenfassungen zu den vergangenen Workshops finden Sie auf dieser Webseite des Arbeitskreises, ebenso Planungen, Anmeldehinweise und weitere Informationen zu geplanten Workshops. Unter „Publikationen“ findet sich eine Übersicht der bisher vom AKIS veröffentlichten Studien.

Die „Ad hoc Gruppe Politikforschung Innere Sicherheit“ in der DVPW, später als Arbeitskreis Politikfeldanalyse Innere Sicherheit, blieb noch Jahre bestehen, ebenso eine vergleichbare Arbeitsgruppe zu den Soziologenkongressen der DGS. Der Arbeit mit zusätzlichen Arbeitsgruppen wurde im Laufe der Jahre zu aufwendig. Die Arbeitsgruppen wurden schließlich zugunsten des AKIS aufgegeben.