Arbeitspraxis des AKIS

Als Arbeitspraxis hat sich herausgebildet, dass einzelne oder mehrere Personen aus dem AKIS ein Forschungsthema zu einem Tagungsthema vorschlagen und an die Koordinierungsstelle des Arbeitskreises senden. Diese stimmt den Vorschlag mit anderen eingereichten Themen ab und bespricht mit den Organisatoren die Umsetzung. Voraussetzung ist, dass der Themenvorschlag mit einem Tagungsort (vorzugsweise eine Hochschule oder eine Forschungseinrichtung) versehen und dort unterstützt wird. Die Organisatoren übernehmen dort die Planung und richten die Tagung aus. Tagungen des AKIS firmieren traditionell als „Workshops“ und sind in der Liste der Workshops öffentlich zu benennen.

Die Tagungs- bzw. Workshopkosten sollen gering gehalten werden, darum sollen die wichtigsten Punkte (Tagungsraum, Technikausstattung, Tagungsgetränke) möglichst von der ausrichtenden Organisation übernommen werden. Reisekosten, Unterkünfte, gemeinsames Abendessen im Restaurant usw. werden von den Teilnehmenden als Selbstzahler übernommen.

Die Organisatoren sind Ausrichter und Moderatoren des jeweiligen Workshops. Die Vortragenden des Workshops werden gebeten, ihre Vorträge nach der Tagung zu einem wissenschaftlichen Aufsatz weiterzuentwickeln und in einem Sammelband in der Reihe „Studien zur Innere Sicherheit“ zu publizieren. Die Moderatorinnen und Moderatoren der Tagung sind Herausgeberinnen und Herausgeber des jeweiligen Sammelbandes.

Die Teilnehmenden eines Workshops setzen sich interdisziplinär zusammen und behalten ihre fachwissenschaftliche Methodik bei. Wichtig ist die Einigung auf gemeinsame Frage- und Problemstellungen. Ihre fachlich geprägte Bearbeitung, ihre zugrunde gelegte theoretische Basis bleibt in der Regel unterschiedlich, entscheidend ist der Austausch und der fachliche Respekt untereinander.