Der 24. AKIS-Workshop, ursprünglich für Mai 2010 geplant, musste aus organisatorischen Gründen verschoben werden und fand daher am 7. Dezember 2010 an der Universität Witten/Herdecke statt. Das Thema war die "Versicherheitlichung des Katastrophenschutzes" (Teil II).
Bei der Veranstaltung ging es darum, das Thema des letzten Workshops in Kiel (22. Workshop) zu vertiefen und bisher nicht angesprochene Aspekte des Katastrophenschutzes zu erörtern. Dabei wurden auch die rechtlichen Grundlagen und Probleme aufgegriffen. Die Verteilung von Kompetenzen, besonders auf Bundesebene, und die Frage der entstehenden gesellschaftlichen Kosten durch eine Katastrophe und den Schutz vor Katastrophen wurden ebenfalls thematisiert.
Ein weiterer Aspekt betraf die Rolle der Wissenschaft und Forschung im Katastrophenschutz. Wie gut lassen sich Katastrophen voraussagen? Was kann die Katastrophensoziologie leisten? Gibt es sozialwissenschaftliche Ansätze im Bevölkerungsschutz und kann die interdisziplinäre Sicherheitsforschung die verschiedenen Ansätze verbinden?
Tagungsorganisation:
Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, Christian Endreß, Michaela Wendekamm
Die Beiträge werden in dem Sammelband: Lange, H-J., Endreß, Ch., Wendekamm, M. (Hg.): Versicherheitlichung des Bevölkerungsschutzes, Verlag Springer VS, Wiesbaden 2013, dokumentiert.