Der AKIS und der Arbeitskreis Empirische Polizeiforschung bieten bereits seit mehreren Jahren mit ihren Tagungen und Workshops ein Forum zum wissenschaftlichen Austausch, wobei jeweils thematische Schwerpunktsetzungen vorgenommen werden. Erstmals wollten die beiden Arbeitskreise nun insbesondere die Begegnung von Nachwuchswissenschaftlern fördern, die sich mit Polizei und anderen Sicherheitsbehörden, mit Kriminalität, Terrorismus und weiteren Aspekten der Inneren Sicherheit befassen. Angesprochen waren Doktoranden vor allem der genannten Disziplinen, die inhaltliche, theoretische, methodische und organisatorische Aspekte ihrer Promotionsprojekte diskutieren wollten. Es bestand sowohl die Gelegenheit, das eigene Projekt zu präsentieren als auch als interessierter Zuhörer an diesen Diskussion teilzunehmen.
Dr. Bernhard Frevel (Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung NRW) und Verena Schulze (Graduate School of Politics der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster)
PROF. DR. KLAUS SCHUBERT (Münster): Grußwort der Graduate School of Politics (GraSP) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
DR. BERNHARD FREVEL (FHöV NRW) / PROF. DR. HANS-JÜRGEN LANGE (Marburg/Duisburg): Einführung und Moderation
HELGA HÄBERLE: Das Polizeisystem in Hessen
PHILIPP KUSCHEWSKI: Organisationsreform und Politikberatung
SASCHA SCHIERZ: Cultural Criminology
MARSCHEL SCHÖNE: Polizeiausbildung im Wandel
GIL KWAMO-KANDEM: Pädagogische Konfliktkompetenzen im polizeilichen Alltag
THORSTEN WEILER: Zur Wirkungsweise eines gesundheitsorientierten Dienstsportprogrammes
FREDERIKE LAY: Die Rolle des Europäischen Parlaments in der Justiz- und Innenpolitik der EU
ANDREAS PUDLAT: Grenzgebiete nach Schengen – Zur Wahrnehmung von Kriminalität und Grenzschutz
BJÖRN SCHREINERMACHER: Bürgerrechtliche Interessensvertretung und die Europäisierung von Innen- und Justizpolitik
Leitung: DR. STEPHAN HEINRICH
Leitung: DR. BERNHARD FREVEL
Leitung: PROF. DR. HANS-JÜRGEN LANGE
Präsentation der Ergebnisse der Arbeitsgruppen
Abschlussdiskussion
Der Workshop diente vor allem der offenen Diskussion. Auf eine Dokumentation der Beiträge wurde bewusst verzichtet.