I. Die Gründung des Arbeitskreises

Aus der Arbeit eines an der Philipps-​Universität Marburg angesie­delten DFG-​Projektes zum Thema »Europäi­sierung der Inneren Sicherheit« resul­tierte 1995 die Idee, Politik­wis­sen­schaftler mit vergleichbaren Forschungs­in­teressen zu einem gemeinsamen Workshop zusam­men­zu­führen. Im Februar 1996 fanden sich einige Kolle­ginnen und Kollegen zusammen, die im Rahmen der Deutschen Verei­nigung für Politische Wissen­schaft (DVPW) die Ad-​hoc-​Gruppe »Politik­for­schung Innere Sicherheit« gründeten.

Aufgrund der begrenzten Anzahl von Forschern, die sich mit Fragen der Inneren Sicherheit beschäftigen und der engen Verzahnung mit benach­barten Wissen­schafts­dis­zi­plinen, wurden dann auf der Grundlage von Literatur- und Daten­bank­re­cherchen weitere Wissen­schaftler angeschrieben und zu dem geplanten Workshop eingeladen.

Auf dem ersten Workshop der Ad-​hoc-​Gruppe »Politik­for­schung Innere Sicherheit« an der Universität Marburg, 31.Mai /​1.Juni 1996, stand die Bestands­aufnahme der Forschung zum Themen­bereich im Mittelpunkt. Auf dem Workshop zeigte sich das große Interesse aller Betei­ligten, auch länger­fristig die verschiedenen Forschungs­in­itiativen miteinander zu vernetzen. Zu diesem Zweck gründeten die Teilnehmer den »Inter­dis­zi­plinären Arbeitskreis Innere Sicherheit (AKIS)«. Die Ad-​hoc-​Gruppe »Politik­for­schung Innere Sicherheit« hat die Koordi­nation des AKIS übernommen.