Workshops des AKIS

Im Februar 1996 gründete sich an der Philipps-​Universität Marburg die „Ad-​hoc-​Gruppe Politik­for­schung Innere Sicherheit“ in der Deutschen Verei­nigung für Politische Wissen­schaft (DVPW).

Zum Sprecher wurde Prof. Dr. Hans-​Jürgen Lange (Deutsche Hochschule der Polizei) gewählt.

Seitdem fanden zahlreiche Workshops im Themenfeld der Inneren Sicherheit statt.

Berichte und Zusam­men­fas­sungen zu vergangenen und Planungen, Anmel­debögen und weitere Infor­ma­tionen zu kommenden Workshops finden Sie auf der linken Seite unter „Themenbereiche“.

Im Februar 1996 gründete sich an der Philipps-​Universität Marburg die „Ad-​hoc-​Gruppe Politik­for­schung Innere Sicherheit“ in der Deutschen Verei­nigung für Politische Wissen­schaft (DVPW). Zum Sprecher wurde Dr. Hans-​Jürgen Lange (Universität Marburg) gewählt.

Der 1. Workshop der DVPW-​Ad-​hoc-​Gruppe am 31. Mai/​1. Juni 1996 an der Philipps-​Universität Marburg führte im Sinne einer Bestands­aufnahme die unter­schied­lichen Heran­ge­hens­weisen der Fachdis­zi­plinen an das Forschungsthema Innere Sicherheit zusammen. Veran­stalter: Dr. Hans-​Jürgen Lange (Universität Marburg). Auf diesem Workshop wurde zugleich der „Inter­dis­zi­plinäre Arbeitskreis Innere Sicherheit“ (AKIS) als fächer­über­greifende Verei­nigung gegründet. Die DVPW-​Ad-​hoc-​Gruppe wurde mit der Koordi­nation des AKIS beauftragt.

Der 2. Workshop am 13./14. Juni 1997 an der Philipps-​Universität Marburg behandelte das Thema »Konti­nuitäten und Brüche. Innere Sicherheit in Deutschland«. Im Mittelpunkt des Themas stand das Staats­ver­ständnis und die damit korre­spon­die­renden Funkti­ons­zu­wei­sungen von Innerer Sicherheit. Veran­stalter: Dr. Hans-​Jürgen Lange (Universität Marburg).

Der 3. Workshop am 17. Oktober 1997 in Bamberg führte das Thema unter dem Aspekt »Staat, Demokratie und Innere Sicherheit « fort. Dieser Workshop fand statt im Rahmen des Polito­lo­gen­kon­gresses der DVPW, der das Generalthema »Demokratie – eine Kultur des Westens ?« behandelte. Veran­stalter: Dr. Hans-​Jürgen Lange (Universität Marburg).

Am 9. September 1998 wurde das »Memorandum zur Entwicklung der Inneren Sicherheit in der Bundes­re­publik Deutschland« im Rahmen einer öffent­lichen Presse­kon­ferenz vorge­stellt. Die Presse­kon­ferenz – organisiert in Koope­ration mit der Humanis­tischen Union – fand statt im »Haus der Demokratie« in Berlin. Das Memorandum versteht sich als eine aus der wissen­schaft­lichen Arbeit hervor­ge­gangene bürger­rechtliche Denkschrift, die die Voraus­set­zungen, die Chancen und Möglich­keiten für eine anders formu­lierte Politik der »inneren« Sicherheit aufzeigen und disku­tieren will.

Der 4. Workshop am 16. September 1998 in Freiburg disku­tierte das Thema »Begrenzte Sicherheit – Grenzen durch Sicherheit«. Der Workshop fand statt im Rahmen des Sozio­lo­gen­kon­gresses der Deutschen Gesell­schaft für Soziologie (DGS), der das Generalthema »Grenzenlose Gesell­schaft ?« behandelte. Die Veran­stalter des Workshops, Dr. Stefan Hornbostel und Alexander Milanés, richteten für die Dauer des Kongresses eine DGS-​Ad-​hoc-​Gruppe ein.

Der 5. Workshop am 29./30. Oktober 1999 an der Mercator Universität Duisburg behandelte das Thema »Politische Soziologie der Inneren Sicherheit«. Im Vordergrund standen binnen­ori­en­tierte Prozesse, zu nennen sind veränderte Sozialisations-​, Rekru­tierungs- und Ausbil­dungs­prozesse der Polizei, ebenso Handlungs­ori­en­tie­rungen und lerntheo­re­tische Abläufe innerhalb des Politik­feldes. Veran­stalter: PD Dr. Hans-​Jürgen Lange (Universität Marburg).

Im November 1999 ist die »Ad-​hoc-​Gruppe Politik­for­schung Innnere Sicherheit« vom Vorstand und Beirat der Deutschen Verei­nigung für Politische Wissen­schaft (DVPW) als Arbeitskreis anerkannt worden. Auf der Grundlage eines Mitglie­der­be­schlusses hat der neue Arbeitskreis zugleich die Bezeichnung »Politik­feld­analyse Innere Sicherheit« angenommen. Der Arbeitskreis setzt sich zum Ziel, die politik­wis­sen­schaftliche Forschung zur Inneren Sicherheit anhand des Leitkon­zeptes der Politik­feld­analyse in theore­tischer, metho­do­lo­gischer und empirischer Hinsicht zu vertiefen. Dem DVPW-​Arbeitskreis Politik­feld­analyse Innere Sicherheit obliegt weiterhin die inhaltliche Koordi­nation und die Geschäfts­führung des Inter­dis­zi­plinären Arbeits­kreises Innere Sicherheit (AKIS).

Im Januar 2000 erschien der erste Sammelband des AKIS unter dem Titel: »Staat, Demokratie und Innere Sicherheit in Deutschland« (Lange, Hans-​Jürgen, Hrsg., mit Beiträgen von 26 Autoren) als Band 1 der neuen Publi­ka­ti­onsreihe »Studien zur Inneren Sicherheit« bei Leske + Budrich, Opladen.

Der 6. Workshop am 11./12. Februar 2000 an der Mercator-​Universität Duisburg führte das Thema der voran­ge­gangenen Tagung unter dem Aspekt »Politische Soziologie der Polizei: Theore­tische Ansätze und empirische Befunde« fort. Es wurden insbe­sondere die vorlie­genden Ansätze der inter­dis­zi­plinären empirischen Polizei­for­schung, der Polizei­so­ziologie, der empirisch-​wissenssoziologischen Polizei­for­schung und der politik­wis­sen­schaft­lichen Polizei­for­schung behandelt und auf theore­tische und metho­dische Entwick­lungs­per­spektiven überprüft. Veran­stalter: PD Dr. Hans-​Jürgen Lange (Universität Marburg).


Der 7. Workshop am 26. September 2000 in Köln disku­tierte die theore­tischen Ansätze der Inter­dis­zi­plinären Polizei­for­schung. Der Workshop fand statt im Rahmen des Sozio­lo­gen­kon­gresses der DGS, der das Generalthema »Gute Gesell­schaft? Zur Konstruktion sozialer Ordnungen« behandelte. Der Veran­stalter des Workshops, Prof. Dr. Günter Endruweit, Universität Kiel, richtete für die Vorbe­reitung und Dauer des Kongresses eine DGS-​Ad-​hoc-​Gruppe »Inter­dis­zi­plinäre Polizei­for­schung« ein.

Der 8. Workshop am 4./5. Oktober 2000 in Halle (Saale) behandelte das Thema »Krimi­nal­politik in entgrenzten Räumen – Konturen neuer Begren­zungen?«. Der Workshop fand statt im Rahmen des Polito­lo­gen­kon­gresses der DVPW, der das Generalthema »Politik in einer entgrenzten Welt« disku­tierte. Veran­stalter: PD Dr. Hans-​Jürgen Lange (Universität Marburg).

Der 9. Workshop am 16./17. Februar 2001 an der Gerhard-​Mercator-​Universität Duisburg behandelte das Thema »Krimi­nal­politik und Innere Sicherheit«. Veran­stalter: PD Dr. Hans-​Jürgen Lange (Universität Marburg).

Der 10. Workshop am 17.-19– Mai 2001 wurde organisiert in Koope­ration mit der Sektion Staatslehre und politische Verwaltung der Deutschen Verei­nigung für Politische Wissen­schaft (DVPW). Behandelt wurde das Thema: »Wachsam und Kooperativ? – Der Lokale Staat als Sicher­heits­pro­duzent«. Veran­stalter: Prof. Dr. Rainer Prätorius (Universität der Bundeswehr Hamburg), Prof. Dr. Karlhans Liebl (FHS für Polizei Sachsen) und Prof. Dr. Hans-​Joachim Heuer (PFA Münster-​Hiltrup). Die Tagung wurde durch­geführt an der Polizei­füh­rungs­akademie Münster-​Hiltrup.

Der 11. Workshop am 22. Juni 2001 wurde organisiert in Koope­ration mit der Sektion Wissens­so­ziologie der Deutschen Gesell­schaft für Soziologie (DGS). Veran­stalter: Prof. Dr. Jo Reichertz (Universität-​GH-​Essen) und Dr. Norbert Schröer (Universität-​GH-​Essen). Thema waren die theore­tischen und metho­dischen Beson­der­heiten der »Herme­neu­tischen Polizei­for­schung«. Die Tagung wurde durch­geführt an der Universität-​GH-​Essen.

Der 12. Workshop am 5.-7. Juli 2001 zum Thema »Polizei­ge­schichte« wurde organisiert in Koope­ration mit dem Polizei­ge­schicht­lichen Kolloquium. Der Workshop behandelte das Thema: »Polizei und Gewalt«. Veran­stalter: Prof. Dr. Alf Lüdtke (Max Planck Institut für Geschichte) und Dr. Herbert Reinke (Universität-​GH-​Wuppertal). Die Tagung fand an der Universität Erfurt statt.

Der Inter­dis­zi­plinäre Arbeitskreis Innere Sicherheit (AKIS) verab­schiedete am 11. Januar 2002 auf einer Sonder­sitzung in Duisburg eine 10-​Punkte-​Erklärung zu den gesell­schaft­lichen und politischen Folgen des 11. September (siehe: Stellungnahme).

Im Rahmen eines Projektes, durch­geführt von der FG polikon (Prof. Dr. Hans-​Jürgen Lange und Dipl.-Soz.-Wiss. Aline Wybranietz), gefördert von der Hans Böckler Stiftung, entstand 2002 das AKIS-​Portal: »Wissens-​Netzwerk Innere Sicherheit«. Dieses stellt einen Internet-​gestützten Infor­ma­ti­ons­verbund im Forschungs- und Politikfeld Innere Sicherheit und Polizei dar. Es soll die zunehmende Unüber­sicht­lichkeit immer spezia­li­sierterer Forschungs- und Politik­diskurse sowohl für die gesell­schaftliche wie politik­feld­be­zogene Öffent­lichkeit trans­pa­renter, nachvoll­ziehbarer und nutzbarer werden lassen. Das »Netzwerk Innere Sicherheit« informiert über Insti­tu­tionen, Behörden, Verei­ni­gungen, Institute, Arbeits­kreise und Zeitschriften im Politikfeld Innere Sicherheit. 

Der 13. Workshop am 15.-16. Februar 2002 zum Thema: »Kusto­dia­li­sierung der Inneren Sicherheit« fand an der Universität Osnabrück statt. Veran­stalter: Gisbert van Elsbergen (Universität Osnabrück).

Der 14. Workshop des AKIS fand am 9. Oktober 2002 statt im Rahmen des Sozio­lo­gen­kon­gresses der DGS, der das Generalthema „Entstaat­lichung und soziale Sicherheit“ behandelt hat. Der DGS-​Kongress tagte in Leipzig vom 7.-11. Oktober 2002. Die Veran­staltung wurde in Zusam­men­arbeit mit der Ad-​hoc-​Gruppe „Empirische Polizei­for­schung: Der Struk­tur­wandel des ´Polizierens› aus der Sicht der Polizie­renden“ durch­geführt. Veran­stalter: Prof. Dr. Jo Reichertz und PD Dr. Norbert Schröer (beide Universität Essen). 

Der 15. Workshop am 24./25. September 2003 fand statt im Rahmen des Polito­lo­gen­kon­gresses der DVPW, der das Generalthema: »Politik – Wissen­schaft – Öffent­lichkeit« behandelte. Veran­stalter: PD Dr. Hans-​Jürgen Lange (Universität Marburg). 

Die Schrif­tenreihe des AKIS »Studien zur Inneren Sicherheit« erscheint ab Januar 2004 im VS-​Verlag für Sozial­wis­sen­schaften in Wiesbaden, der aus der Fusion der Verlage Leske+Budrich und Westdeutschem Verlag hervor­ge­gangen ist. 

Der 16. Workshop am 2.-4. Juni 2005 zum Thema »Innere Sicherheit und die Zukunft der Krimi­nologie« fand an der Polizei-​Führungsakademie in Münster-​Hiltrup statt. Veran­stalter: Prof. Dr. Karlhans Liebl (FHS Polizei Sachsen).

Der 17. Workshop am 18.-19 November 2005 zum Thema: »Globaler Terro­rismus. Eine Bestands­aufnahme zur Inter­na­tio­na­li­sierung« fand an der Hochschule Vechta statt. Veran­stalter: Prof. Dr. Peter Nitschke (Hochschule Vechta).

Der AKIS kooperiert seit Dezember 2005 mit dem Infor­ma­ti­ons­zentrum Sozial­wis­sen­schaften (IZ Bonn). Im Mittelpunkt steht das Webportal des IZ mit einer fortlau­fenden Themen­do­ku­men­tation zur Inneren Sicherheit. Diese enthält Infor­ma­tionen zu Forschungs­pro­jekten und Veröf­fent­li­chungen zur Inneren Sicherheit.

Der 18. Workshop am 18.-20 Mai 2006 zum Thema: »Stand und Perspektiven der Polizei­aus­bildung« fand in den Räumen der Polizei­füh­rungs­akademie Münster-​Hiltrup statt. Veran­stalter: Dr. Bernhard Frevel (Fachhoch­schule für öffentliche Verwaltung NRW), Prof. Dr. Hans-​Jürgen Lange (Philipps-​Universität Marburg) und Prof. Dr. Karlhans Liebl (Hochschule der Sächsischen Polizei).

Der 19. Workshop am 28. September 2006 zum Thema: »Wandel des Staates und neue Regula­ti­ons­formen von Sicherheit« fand statt im Rahmen des DVPW-​Kongresses in Münster, der das Generalthema: »Staat und Gesell­schaft – fähig zur Reform?« behandelte. Veran­stalter: Prof. Dr. Hans-​Jürgen Lange (Universität Marburg).

Der 20. Workshop am 2.-4. Mai 2007 zum Thema: »Polizei und Fremde – Fremdein der Polizei«. fand statt an der Deutschen Hochschule der Polizei (vormals Polizei-​Führungsakademie) in Münster-​Hiltrup. Veran­stalter: Prof. Dr. Karlhans Liebl (Hochschule der Sächsischen Polizei).

Im Oktober 2007 wird die thema­tische Dokumen­tation „Innere Sicherheit“ der Virtuellen Fachbi­bliothek Sozial­wis­sen­schaften (ViBSoz) des GESIS-​Informationszentrums Bonn um die vollständig überar­beitete
kommen­tierte Linksammlung „Netzwerk Innere Sicherheit“ des AKIS erweitert.
ViBSoz bietet einen Online-​Zugriff auf wissen­schafts­re­levante Infor­ma­tionen und Dokumente. Sie verschaffen Zugang zu unter­schied­lichen Infor­ma­ti­ons­quellen: von Volltexten, Litera­tur­ver­weisen und Infor­ma­tionen zu
Forschungs­pro­jekten über Daten­banken und Portale bis hin zu Veran­stal­tungen, Organi­sa­tionen und Kommunikationsplattformen.

Der 21. Workshop am 31. Januar bis 1. Februar 2008 zum Thema: »Nachwuchs­tagung zur Sicherheits- und Polizei­for­schung« wurde gemeinsam mit dem Arbeitskreis Empirische Polizei­for­schung veran­staltet. Der Workshop wurde in Koope­ration mit der Graduate School of Politics (GraSP) der Westfä­lischen Wilhelms-​Universität Münster in den Räumlich­keiten der GraSP durch­geführt. Die beiden Arbeits­kreise setzen sich zum Ziel, die Begegnung der Nachwuchs­wis­sen­schaftler zu fördern, die sich mit Polizei und anderen Sicher­heits­be­hörden, mit Krimi­nalität, Terro­rismus und weiteren Aspekten der Inneren Sicherheit befassen. Angesprochen sind Dokto­randen der an den Arbeits­kreisen betei­ligten Diszi­plinen, die inhaltliche, theore­tische, metho­dische und organi­sa­to­rische Aspekte ihrer Promo­ti­ons­projekte disku­tieren möchten. Veran­stalter des Workshops in Münster: Dr. Bernhard Frevel (FHÖV NRW) und Verena Schulze (GraSP Münster).

Der 22. Workshop des AKIS fand statt im Rahmen des DVPW-​Kongresses (21. bis 25. September 2009) an der Universität Kiel. Das Generalthema des Polito­lo­gen­kon­gresses beschäftigte sich mit »Politik im Klima­wandel«. Das Thema des AKIS-​Workshops war die »Versi­cher­heit­lichung des Katastrophenschutzes«.