Einladung

‚Postfaktische‘ Sicherheitspolitik!?

Gewährleistung von Sicherheit in unübersichtlichen Zeiten

am 11. und 12. Dezember 2017 an der Deutschen Hochschule der Polizei, Münster.

Ausgehend von den aktuellen Entwicklungen der sicherheitsrelevanten Ereignisse und ihrer sicherheitspolitischen Implikationen befasst sich die Tagung des AKIS schwerpunktmäßig mit folgenden Aspekten:

Themenblock I soll sich der Konstruktion von (Un)Sicherheit widmen

  •     Die Popularität des Populismus
  •     Die gefühlte (Un)Sicherheit
  •     Handlungsfelder von Sicherheitspolitik und Gesellschaft

Themenblock II greift Fragen der Wahrnehmung und Vermittlung von Sicherheitspolitik auf

  •     Mediale Darstellung der (Un)Sicherheit durch sicherheitspolitische Akteure
  •     Präventive Sicherheitspolitik durch Sichtbarkeit und Präsenz
  •     Desinformation und Fake News als Gefahr für die Demokratie

Weitere Informationen zu der Tagung erhalten Sie hier.

Die Tagung wird geleitet von Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange (AKIS/Deutsche Hochschule der Polizei) und Dr. Michaela Wendekamm (AKIS/ Deutsche Hochschule der Polizei).

 

 


 

Tagung Verwaltungswissenschaften

"Zur Balance zwischen Praxis und Wissenschaft in der öffentlichen Sicherheitsverwaltung"

Am 30.01. - 01.02.2017 an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster

Vom 30.01. - 01.02.2017 findet an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster eine Tagung zum Thema: "Verwaltungswissenschaften - Die Balance zwischen Praxis und Wissenschaft in der öffentlichen Sicherheitsverwaltung" statt.

Ziel der Tagung ist es, das Selbstverständnis und die Beziehungen innerhalb der Verwaltungswissenschaften zu ergründen und dabei die Herausforderungen in der Balance zwischen den Ansprüchen der Praxis und der Wissenschaft innerhalb der öffentlichen Sicherheitsverwaltung zu analysieren und zu diskutieren.

Die Einladung mit dem aktuellen Programm und das Anmeldeformular steht Ihnen hier zum Download bereit.


Für Teilnahmewünsche wenden Sie sich bitte per Mail an: tagungsbuero@dhpol.de 

 



NachwuchswissenschaftlerInnen-Workshop

"Polizei und Sicherheitsforschung"

Am 15.-17. Februar 2016 an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster

Vom 15. bis 17. Februar 2016 findet an der Deutschen Hochschule der Polizei ein NachwuchswissenschaftlerInnen-Workshop zum Thema „Polizei- und Sicherheitsforschung“ statt, in dem wir aktuelle Forschungen, laufende oder frisch abgeschlossene Promotionen sowie Konzepte bzw. Work-in-progress-Projekte diskutieren möchten.

Der Workshop richtet sich an alle NachwuchswissenschaftlerInnen – insbesondere an Promovierende und HabilitandInnen– aus den am AKIS beteiligten Disziplinen (Geschichtswissenschaft, Kriminologie, Politikwissenschaft, Soziologie, Rechtswissenschaft und andere).

Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange (AKIS / DHPol), Prof. Dr. Bernhard Frevel (AKIS / EPF / FHöV NRW) und Dr. Michaela Wendekamm (AKIS / DHPol) geleitet.

Das aktuelle Programm steht Ihnen hier zum Download bereit.

Für Teilnahmewünsche oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Michaela Wendekamm
michaela.wendekamm@dhpol.de

 

 


26. DVPW-Kongress

"Vorsicht, Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit"

21. - 25. September, Universität Duisburg-Essen

Der DVPW-Kongress wird gefördert durch die Universität Duisburg-Essen, die Duisburger Universitätsgesellschaft, die Haniel-Stiftung, die Welker-Stiftung und die Sparkasse Duisburg. 

 

28. DVPW Kongress

 


 

Call for Papers

Tagung Empirische Polizeiforschung XIX

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Hochschule der Polizei

„Bologna und die Folgen für die Polizeiausbildung“

Münster-Hiltrup – 18. – 20. Juni 2015

 

Nur in wenigen hochschulischen Bildungsgängen wurden die mit dem Bologna-Prozesseingeläuteten Umstrukturierungen zum System mit Bachelor und Master, mitkompetenzorientierten Lernzielen, mit Modulen und Creditpoints nicht umgesetzt.Während sich noch einige kleine Inseln mit Staatsprüfungs- oder Diplom-Abschlüssenfinden, ist das akademische „Festland“ durch „Bologna“ geprägt. Auch im Bereich derPolizeiausbildung wurde – bis auf wenige Ausnahmen, hier: Bayern und Saarland – dasSystem umgesetzt. Die Polizei-Fachhochschulen, die FHen für öffentliche Verwaltungund auch die Polizeiakademien setzen auf den Bachelor – und die Deutsche Hochschuleder Polizei baut im System mit dem Master sowie der Promotion auf.

Bereits 2006 fand die damals 9. Jahrestagung der Empirischen Polizeiforschung zumThema „Stand und Perspektiven der Polizeiausbildung“ statt und betrachtete die sichabzeichnenden Umbrüche. Genau zehn Tagungen später gilt es zu schauen, was sichzwischenzeitlich getan hat, wie dies zu bewerten ist und welche Schlussfolgerungen fürdie künftige Polizeiausbildung zu ziehen sind.

Fragen stellen sich in diesem Zusammenhang genug, zum Beispiel

• zur Pluralisierung der Hochschulformen mit internen FH Polizei, FH für öffentlicheVerwaltung und Polizeiakademien sowie externalisierten Fachhochschulen, DHPolund universitären Weiterbildungsstudiengängen (z.B. Bochum und Hamburg),

• zu den Inhalten im Spannungsfeld von Studium und Berufsausbildung, zuGeneralisten- oder Spezialisten-Studiengängen (z.B. Kriminalwissenschaften,Führungsfragen), zum Verhältnis von Theorie und Praxis und dem Hinterfragen derThesen zur Professionalisierung und Akademisierung der Polizei,

• zu den Gestaltungen des Polizeistudiums mit Modularisierung undKompetenzorientierung, ECTS, Selbststudium und Thesis,

• zu Gestaltungsalternativen für die Polizeiausbildung jenseits der „klassischen“Modelle,

• zu den Evaluations- und Akkreditierungsergebnissen der Studiengänge – und dendaraus gezogenen Schlussfolgerungen,

• zum Selbst- und Fremdbild von Studierenden (eher PK oder B.A.?) und Lehrenden(Polizeiausbilder/in oder Hochschullehrer/in),

• zur Employability der Absolvent/innen,

• zum Vergleich der Polizeiausbildung und des Polizeistudiums mit anderen Ländernwie England, den Niederlanden etc.

• zur Bedeutung und Wirkung des Polizeistudiums im Polizei-Laufbahnrecht (2- vs.3-geteilte Laufbahn, Master-Abschlüsse und höherer Dienst),

• zur Einbindung oder Abgrenzung von Studiengängen für die Sicherheitswirtschaftan Polizei ausbildenden Hochschulen,

• zu den hochschulinternen Wirkungen der Bologna- und weitererHochschulreformen mit z.B. dem Forschungsauftrag der Hochschulen oder der WBesoldung,• zum Verhältnis von Wissenschaft und Polizei, im Sinne vom Nutzen derWissenschaft für oder der (Aus-)Nutzung der Wissenschaft durch die Polizei,

• zur Frage, ob durch mehr wissenschaftsbasiertes Studium für die Polizei vielleichtauch eine Polizeiwissenschaft entsteht / entstehen kann.

Die XIX. Tagung zur Empirischen Polizeiforschung diskutiert diese und weitere Fragenzu Polizeiausbildung und -studium und lädt mit diesem Call for Papers ein, Vorschlägezum Programm einzureichen.

Willkommen sind – wie üblich – theoretisch und/oder empirisch fundierte Beiträge ausden Sozial-, Geistes- Wirtschafts- (Organisations- und Führungslehre) undRechtswissenschaften, von Polizeipraktiker/innen aus den unterschiedlichen Behördenetc., aber auch aus dem i.w.S. polizeipolitischen Bereich, z.B. der Gewerkschaften undFachverbänden.

Die Tagungsreihe „Empirische Polizeiforschung“ versteht sich traditionell alsGelegenheit des Zusammentreffens von Polizeipraktikern und Polizeiwissenschaftlern.

Zur Vorbereitungsgruppe gehören Rafael Behr (HdP Hamburg), Bernhard Frevel(FHöV NRW/Uni Münster), Hermann Groß (HfPV Hessen), Karlhans Liebl (FH derPolizei Sachsen), Anja Mensching (Ostfalia Hochschule) Thomas Ohlemacher (zzt.Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport/Uni Hildesheim) und HansAsmus.

Die Tagung findet statt vom 18.-20.6.2015 in Münster-Hiltrup. Die Tagungsbeiträgewerden in Buchform (Schriftenreihe „Schriften zur Empirischen Polizeiforschung“,Verlag für Polizeiwissenschaft) veröffentlicht.

Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge in Form von Abstracts (im Umfang von max. 2Seiten) per E-Mail bis spätestens 31. Januar 2015 ein bei:

bernhard.frevel@fhoev.nrw.de